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Elektromobilität

Gutachter Hannover

Elektrofahrzeuge sind leise, stoßen keine schädlichen Emissionen aus und werden an der Stromtankstelle befüllt. Zu hohe CO2-Emissionen führen zu einer Veränderung des Klimas und alte Energieträger werden immer teurer und knapper. Ein guter Ersatz für Kraftstoffe wie Benzin oder Diesel sind Elektrofahrzeuge, die mit Strom aus regenerativen Quellen angetrieben werden. Mehr als eine Million Elektrofahrzeuge sollen bis 2020 auf Deutschlands Straßen fahren. Der urbane Verkehr wird in 40 Jahren fast vollständig auf alte Brennstoffe verzichten können.

Die Forschung und Entwicklung alternativer Antriebe wird technologieoffen und Verkehrsträger übergreifend von dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unterstützt. Im Straßen-, Schienen- und Luftverkehr sowie wie in der Schifffahrt wird von Plug-In-Hybrid über Batterie bis zur Brennstoffzelle gefördert, damit Deutschland Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität werden kann.

Förderung der E-Mobilität durch die Bundesregierung.

In den vier „Modellregionen Elektromobilität“ und in den vier „Schaufenstern“ der Bundesregierung werden die Konzepte des BMVI zur batteriebetriebenen Elektromobilität schwerpunktmäßig verwirklicht. In drei ländlichen Regionen in Deutschland werden zusätzlich Modellprojekte realisiert, wobei Praxistests und Demonstrationsvorhaben im Vordergrund stehen. Alltagstauglich und wirtschaftlich muss Elektromobilität werden. Die Entwicklung eines CO2-reduzierten Wirtschaftsverkehrs, alternative Antriebe für Busse und im Schienenverkehr sowie die Förderung von Elektromobilität im Individualverkehr stehen im Zentrum. Neue Mobilitätskonzepte mit Pkw, Bussen, Lieferfahrzeugen und Pedelecs sowie der Einsatz innovativer Technologien werden in „Modellregionen“ und „Schaufenstern“ geprüft. Umweltfreundlich fahren und umweltfreundlich umsteigen ist dabei der Leitgedanke.

In den letzten Jahren hat die Bundesregierung die Entwicklung alternativer Antriebe insgesamt mit mindestens 2 Milliarden Euro gefördert. Die „Nationale Plattform Elektromobilität“ (NPE) wurde 2010 gegründet. Mit Angelegenheiten wie der Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle oder Ausbildungs- und Arbeitsplätze in der Elektromobilität und der Bildung einer geeigneten Infrastruktur beschäftigen sich die Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft.

 

Alternative Kraftstoffe

Die Entwicklung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen, die mit Wasserstoff angetrieben werden ist gleichermaßen relevant wie die Forschung an batterieelektrischen Autos. Wissenschaft und Industrie forschen im „Nationalen Innovationsprogramm“ (NIP), für das bis zum Jahr 2016 schätzungsweise 1,4 Milliarden Euro öffentliche und private Mittel bereitstehen, energisch an Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Projekten. Nach nahezu sieben Jahren Forschungs- und Entwicklungsförderung kann sich das Ergebnis sehen lassen: In mobilen und auch in stationären Anwendungen haben Brennstoffzellen weitgehend ihre Alltagstauglichkeit und technologische Marktfähigkeit erreicht. Bereits morgen könnte die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie eine Verbindung zwischen einer dezentralen, regenerativen Energieerzeugung und einer ebenfalls dezentralen Wasserstoffproduktion werden.

Für Fahrzeuge mit alternativen Kraftstoffen, sind auch bei Verkehrsunfällen besondere Kompetenzen des Kfz Sachverständigen gefordert. So müssens besonders bei Elektrofahrzeugen und der Brennstoffzelle SIcherheitsmaßnahmen für betroffene beachtet werden. Des Weiteren unterscheiden sich der Aufbau und der Antrieb der Fahrzeuge voneinander. Der Kfz Sachverständiger muss besonders den Reparaturweg dieser Fahrzeuge fachgerecht nach Herstellervorgaben vorgeben, da sich dieser von „klassischen“ Fahrzeugen deutlich unterscheiden kann.